Vision und Leitbild

Im Eingangsbereich des Schulhauses werden für Eltern, Schüler und Lehrer täglich Vision und Leitbild deutlich. Dieser Lindenbaum entstand in Rahmen eines Projektes zur Schulprogrammarbeit im Schuljahr 2010/11.

Motto: Auf dich kommt es an!

Leitsätze:

  • Durch Lernen zur Leistung
  • Beweglichkeit für Körper und Geist
  • Verantwortung für mich und andere, Ein Miteinander in Achtung und Toleranz
  • Durch Aktivität zur Selbständigkeit

Ist-Stand

Grundlage für die Analyse des Ist-Standes bildeten die Auswertung der Eltern- und Schülerbefragung 2011/12 sowie der Externen Evaluation 2009/10.

  • Durch Lernen zur Leistung
  • Der Unterricht als Kernstück unserer schulischen Arbeit

Lernen mit Kopf, Herz und Hand, also das Lernen mit Bewegung als pädagogisches Prinzip, von Pestalozzi formuliert, ist für unsere Schule an der Pestalozzistraße in Lunzenau eine besondere Herausforderung, an Altes und Bewährtes anzuknüpfen, es mit neuen Erkenntnissen der Lernpsychologie zu verbinden, neu zu strukturieren, um den Kindern an der Grundschule ein Leben und Lernen mit und durch Bewegung zu ermöglichen.

Dabei tragen wir den veränderten Anforderungen der neuen Lehrpläne, der Verbindung von Wissenserwerb, Kompetenzentwicklung und Wertorientierung Rechnung:

  • Wissenserwerb

Weniger Einzelwissen, dafür vernetztes, anwendungsbereites und anschlussfähiges Wissen erwerben

  • Kompetenzentwicklung

Entwicklung von Methodenkompetenz- grundlegende Lernmethoden kennen und anwenden lernen. Entwickeln von Lernkompetenz- selbstständig und zielgerichtet lernen. Entwickeln von Sozialkompetenz- Fähigkeit zum gemeinsamen Lernen ausbilden.

  • Wertorientierung

Werte im schulischen Alltag erleben und erfahren, Wertschätzung, Achtung

  • Unsere Stärken

Praktisches Lernen ist die Grundlage des Lernens. Nur durch handlungsorientierten Unterricht sind alle Schüler in der Lage, Erfahrungen in die Lerntätigkeit einzubringen. Praxis schärft den Blick für Gelingen oder Nichtgelingen, erweitert den Horizont und lässt Positives und Negatives in weitere Lösungen von Arbeits- bzw. Lernaufgaben einfließen.

Dabei sollten die Aufgaben so gestellt sein, dass die Kinder ihre Sinne benutzen müssen und so sehr vielseitig zum Ziel geführt werden. Sowohl optische, akustische, manuelle oder gemischte Lerntypen sind dadurch in der Lage, die Erledigung der Aufträge mit Erfolg zu erreichen.

In der Grundschule Lunzenau konkretisieren wir unsere Arbeit in den einzelnen Bereichen mit folgenden Schwerpunkten:

  1. Die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen werden vermittelt und gefestigt. In allen Fächern der Grundschule ist es notwendig, fachübergreifend daran zu arbeiten.
  • Einbeziehung spielerischer Elemente in die Lernarbeit
  • den Kindern das Lernen lernen, Lerntechniken trainieren
  • zunehmend schülerzentrierter, eigenverantwortlicher Unterricht
  • Lesekompetenz in allen Bereichen entwickeln, speziell im Deutschunterricht jedoch als Schwerpunkt (Durchführung von verschiedenen Leseprojekten)
  • Teamfähigkeit durch soziale Lernformen ausbilden
  • Einbeziehung verschiedenster Medien in die Unterrichtsgestaltung, verstärkter Einsatz der interaktiven Tafeln ab dem Schuljahr 2013/14
  • Gewinnung der Eltern, an der Verbesserung der Leistungen mitzuwirken
  • (zusätzliches Üben zu Hause)
  1. Der Unterricht aller Fächer der Grundschule hat Anteil an einer soliden Allgemeinbildung und trägt dazu bei, den Übergang der Schüler zu den weiterführenden Bildungseinrichtungen in der Klasse 5 zu meistern.
  • Ausbildung künstlerischer, kreativer und musischer Talente und deren Förderungen im Unterricht
  • Entwicklung der Sprachkompetenz im Fremdsprachunterricht Englisch in der 3. und 4. Klasse
  • solide sportliche Ausbildung und Teilnahme an verschiedenen Sportwettkämpfen
  • Nutzung von schulexternen Bildungsangeboten
  1. Differenzierung und Individualisierung durchdringen den Unterrichtsprozess in unserer Grundschule Lunzenau.
  • Ziel ist es, jedes entsprechend seines Leistungsvermögens zu fordern und zu fördern
  • gezielter Förderunterricht in Kleingruppen oder Einzelförderung mit dem Zweitlehrer parallel zum Regelunterricht (je nach Möglichkeit der Stundenplanung)
  • quantitative und qualitative Differenzierung im Regelunterricht durch die unterrichtenden Lehrerinnen
  • Erkennen und zusätzliches Fördern von Begabungen im mathematischen und sprachlichen Bereich
  • spezielle Förderung bei Teilleistungsschwächen
  • Beratung von Schülern und Eltern durch die Pädagogen bei Fragen und Problemen im Schulalltag als auch bei der Wahl des weiterführenden Bildungsweges
  • Sprechtage/ individuelle Gesprächstermine
  • Elternabende (2-mal im Schuljahr)
  • Beratung durch den Beratungslehrer bei Lern- und Verhaltensproblemen
  1. Die Bewertung und Zensierung von Unterrichtsergebnissen tragen dazu bei, Leistungen der Schülerzahlen zu analysieren und weitere Maßnahmen für den Unterricht abzuleiten, sowie den Eltern den Leistungsstand des Kindes aufzuzeigen. Die schulinternen Grundsätze zur Bewertung und Zensierung in den Fächern sowie die Bewertung von Betragen, Ordnung, Fleiß und Mitarbeit werden im 1. Elternabend allen Eltern von der Klassenleiterin transparent gemacht.
  2. Die Umsetzung der Konzeption für Ganztagsangebote unterstützt in bedeutendem Maße die individuellere Förderung unserer Schülerinnen und Schüler.

Reserven

Vielfältige Formen und Methoden wie Wettbewerbe, Gruppenarbeit, Stationsbetrieb, Werkstattunterricht, Partnerarbeit bringen die Kinder voran. Aber auch Fehlversuche tragen dazu bei Lösungsvarianten zu erwägen und auf Anwendbarkeit zu überprüfen. In Klasse 1 müssen die Lehrplanforderungen nach gezielter Förderung der Wahrnehmung sowie der Verbindung von Lesen und Schreiben von Anfang an noch mehr Beachtung finden. Das Vermitteln von Lernstrategien (Wie plane ich? Wie setze ich mein Vorhaben um? Welches Ergebnis strebe ich an? Wie kontrolliere ich?) ist dringend notwendig, damit sich alle Schüler anwendungsbereites Wissen aneignen können. Die Frage „Wie lerne ich?“ sollte dabei einen zentralen Stellenwert einnehmen.

Kinder sind verschieden und deshalb nehmen an den Unterrichtsstunden auch Kinder teil, denen es sehr schwer fällt, sich auf einen bestimmten Schwerpunkt zu konzentrieren.

Mit ihnen sollte so oft wie möglich ein Training zur Verbesserung des Konzentrationsvermögens stattfinden. (Nicht nur durch Beratungslehrer, sondern immer wieder auch durch jeden Fachlehrer).

Wichtig ist die passgenaue Gestaltung der Lernumgebung (Ruhe, Gelassenheit, Licht, Geräusche u. ä.), um gerade diese Kinder an einem Schwerpunkt arbeiten zu lassen.

Ideen

Durch die weitere Öffnung des Unterrichts durch alle Kollegen sollten die bestehenden Reserven zur inneren Differenzierung noch stärker genutzt werden. Die Forderung des Lehrplans nach einem individualisierenden, differenzierenden Unterricht muss noch mehr Beachtung finden.

Unsere Stärken

Das Schulleben wird im jedem Jahr durch mehrere Höhepunkte bereichert, die im Schuljahres- Arbeitsplan ausgewiesen sind.

Eine Vielzahl von Traditionen wird gepflegt. Dazu gehören u.a. eine Schulfahrt zu einer kulturellen Veranstaltung sowie eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung an unsere Grundschule. Zahlreiche sportliche Aktivitäten werden auf der Grundlage eines bestehenden, jährlich zu überarbeitenden Kooperationsvertrages vom SV Fortschritt Lunzenau (s. Anhang) unterstützt. Jedes Jahr findet im Herbst im Rahmen des Schulsporttages in unserem Park ein Crosslauf statt. Außerdem fahren im Frühling die besten Crossläufer zum Kreiscross nach Wechselburg.

Im Juni nehmen die besten Leichtathleten nach unserem Sportfest an den Sportspielen des  Altkreises Mittweida teil. Im Januar findet das Zweifelderballturnier in Gruppenspielen statt, welches wir als Schule in den letzten Jahren bei uns in Lunzenau ausrichteten. Daran nehmen die besten Viert- und Drittklässler teil. Am letzten Schultag des 1. Halbjahres führen wir Sportspiele durch, in denen um Wanderpokale gekämpft wird. Darüber hinaus werden auf Klassenstufenbasis verschiedenste Wettbewerbe (z.B.: Treppenlauf, Lauf- Joggi, Lauf- König)durchgeführt.

Unser Chor probt einmal wöchentlich und tritt mehrfach im Jahr bei Festlichkeiten der Stadt Lunzenau und in der Weihnachtszeit auf.

Eine weitere Tradition ist die Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht, dem ADAC und Adacus.

An der Mathematikolympiade nimmt unsere Grundschule regelmäßig mit Erfolg teil.  Abwechselnd finden Wettbewerbe wie Lesekönig und junge Talente statt.

Jährlich im Wechsel führen wir einen Pflanzenbasar bzw. einen Weihnachtsmarkt für Eltern und Großeltern, unterstützt auch durch öffentliche Träger und Vereine, durch.

Jährlich führt der Heimatverein mit  den 4. Klassen eine Stadtführung durch. Die 2. Klassen erfahren im Lunzenauer Heimathaus vieles über die Geschichte ihrer Stadt sowie in praktischer Anschauung, wie früher Brot gebacken wurde

Reserven und Ideen

Ziel sollte es sein, als Schule noch öffentlich wirksamer zu werden.

Möglichkeiten sind die Einbeziehung weiterer Eltern bzw. Großeltern, der Kindereinrichtungen, des Pflegeheimes und der Mittelschule.

Dem Ziel, mehr Bewegung in der Hofpause, werden wir künftig mehr Augenmerk schenken. Reserven und Ideen liegen auch hier in der Zusammenarbeit mit der Mittelschule.

In Arbeit ist, in Verbindung mit dem Hort, die Ausgestaltung unseres Schulhofes zu planen. Im Zuge der Neugestaltung sollte auch auf die Ausstattung des Spielhauses geachtet werden.

Eine weitere Aufgabe unserer Grundschule und Wunsch der Eltern ist es, dass die Kinder verstärkt mit ihren eigenen schriftlichen Aufzeichnungen, weniger mit Kopien, arbeiten.

Verantwortung für mich und andere, Ein Miteinander in Achtung und Toleranz

Unsere Stärken

Zu Schuljahresbeginn erstellen bzw. überarbeiten alle Klassen ihre Regeln zum gemeinsamen Lernen und Verhalten. Diese werden für alle gut sichtbar und in ansprechender, kindgerechter Form in den Klassenräumen ausgehangen. Auf deren Grundlage unter gleichzeitiger Beachtung der Hausordnung erfolgen die regelmäßige

Auswertung der Entwicklung der Klasse mit allen Kindern sowie die Erarbeitung der Vorschläge für den Schüler des Monats.

Alle Kinder beteiligen sich aktiv am Klassenleben durch das Übernehmen, Erfüllen und Auswerten von Diensten und Aufgaben.

Unsere Kinder pflegen feste Patenschaftsbeziehungen. Die Klasse 3 übernimmt die Patenschaft für die Erstklässler und führen diese dann im nächsten Schuljahr fort.

Dabei betreuen jeweils die Klassen 3 die Klassen 1 und die Klassen 4 die zweiten Klassen. Sie sind Lernpartner, helfen sich gegenseitig (besonders während Hof- und Mittagspausen) und führen gemeinsam kulturelle oder sportliche Aktivitäten durch.

Dabei entstehen neue Freundschaften, geprägt von gegenseitiger Achtung, Hilfsbereitschaft und Toleranz.

Als weitere Stärke sind die Partnerarbeit und die Bildung von Lernpatenschaften aufzuführen. Leistungsstärkere und – schwächere Schüler arbeiten gemeinsam.

Dabei lernen sie sich besser kennen und akzeptieren so auch das „Anderssein“ von Mitschülern.

In den letzten Jahren ist es zu einer guten Tradition geworden, gemeinsam mit allen Klassen der Grundschule Ausflüge und Exkursionen durchzuführen.

Die verbesserte Schuleingangsphase trägt dazu bei, jedem Kind einen guten Start ins Schülerleben zu ermöglichen. Zwischen unserer Grundschule und den ortsansässigen Kindereinrichtungen bestehen Kooperationsverträge (s. Anhang), die jährlich aktualisiert werden. Auf deren Grundlage erfolgen die Schulvorbereitungen in der Schuleingangsphase und die Zusammenarbeit mit den Horten.

Regelmäßige Absprachen, Planung und Auswertung, Hospitationen und gegenseitige Besuche der Schüler und Kindergartenkinder sind Ausdruck eines erfolgreichen Miteinanders.

Zunehmend besser gelingt uns, Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf in den Schulalltag erfolgreich zu integrieren und differenzierte Förderangebote umzusetzen.

Eine gute gemeinsame Arbeit von Elternhaus und Schule bilden die Basis für die Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages in hoher Qualität.

Reserven

Jeder Schüler sollte seinen Platz in der  Gemeinschaft finden und den Leitsatz: „Auf mich kommt es an“ verinnerlichen. Alle sollten wissen, wo sie hingehören und wie sie dazu beitragen können, die Gemeinschaft zu stärken.

Weiterhin muss an der Entwicklung eines starken Lern- und Leistungswillens bei vielen Kindern gearbeitet werden.

Alle Schüler sollten sich mit unseren Leitsätzen vertraut machen, deren Inhalt erfassen und sich damit auseinander setzen. Ziel ist es dabei, Rückschlüsse auf das eigene Verhalten, Leben und Lernen zu ziehen.

Es gilt weiterhin, zielstrebig und konsequent an der Umsetzung der gemeinsam erstellten Regeln zu arbeiten. Erstrebenswert ist es, den Lärmpegel in den Pausen zu senken und die Kinder zu besserer selbstständiger Streitschlichtung zu befähigen.

Die Verhaltensregeln für die Hofpause sind gemeinsam mit den Kindern zu überdenken und gegebenenfalls den Schülerwünschen anzupassen.

Sehr hilfreich und dringend nötig wäre dazu eine Klassenleiterstunde, damit der Zeitfaktor nicht das Lernen im Unterricht gefährdet.

Unser besonderes Augenmerk gilt weiterhin der persönlichen Ordnung, wobei vollständige Hausaufgaben und bereitgestellte Arbeitsmittel den Schwerpunkt bilden.

Jede Klasse wählt seit dem Schuljahr 2011/12 am Schuljahresanfang 2 Klassensprecher. Diese sind Ansprechpartner für die Kinder der Klasse sowie der Schulleitung. In regelmäßigen Abständen finden Treffen aller Klassensprecher mit der Schulleiterin statt, wobei gemeinsam darüber diskutiert wird, wie man das Zusammenleben an der Grundschule verbessern könnte, welche Probleme zu lösen sind usw. Daraus entsteht die Aufgabe des Monats für alle Klassen der Schule sowie im Rahmen deren Auswertung die Wahl der Klasse sowie der Schüler des Monats.

Das Ansehen und Wirken der Klassensprecher wird dadurch deutlich erhöht.

Die Integration aller Elternhäuser in die Schulproblematik wäre wünschenswert.

Unsere Ideen

Optimierung der öffentlichkeitswirksamen Arbeit und mehr Transparenz nach außen würden unserer Schule zu größerem Ansehen verhelfen. Dazu könnte eine ständige aktualisierte Internetseite beitragen.

Die Einbeziehung der Schüler in die Schulprogrammarbeit, besonders bei der Themenauswahl für FVU, Projekte, Ausflüge und Höhepunkte sollte verstärkt werden.

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass sich die Schüler gegenseitig stärker motivieren.

Vielleicht könnten so einige Kinder ihre schulischen Leistungen steigern, sich Hilfsbereitschaft, gegenseitige Achtung und Kameradschaftlichkeit weiter unter den Schülern durchsetzen.

Zum Ausgleich für anstrengendes Lernen sollte für genügend Bewegungsangebote in vielfältiger Form auch bei schlechtem Wetter nachgedacht werden.

Die Umgestaltung des Schulhofes und die regelmäßige Erneuerung der Spielgeräte sind einzuplanen. Gleiches gilt für das Einbeziehen von Gymnastikraum und/ oder Turnhalle für die Pausennutzung.

Durch Aktivität zur Selbstständigkeit

Stärken

In regelmäßigen Abständen finden mehrmals im Jahr Projekte zu den unterschiedlichsten Themen an unserer Schule statt. (z.B. Ostern, Herbst, Weihnachten)

Bei Vorbereitung und Durchführung unterstützen uns oft die Vereine unserer Stadt. (z.B.

gemeinsamer Sportwettkampf zwischen Gewerbeverein und gemischten Schüler- Lehrermannschaften).

An unserer Schule gibt es viele Arbeitsgemeinschaften, die zum Teil auch von den Eltern geleitet werden (AG Sport, Englisch, Computer, Handarbeiten, Tischtennis, Töpfern).

In Eigenregie organisieren die Schüler der 4. Klassen Schüleraufsichten, die die Aufsichtsführenden Lehrer während der Frühstücks- und Hofpausen unterstützen.

Je nach Altersstufe wirken unsere Schüler an der Ausgestaltung der Klassenzimmer mit, fertigen z.B. Wandzeitungen an oder dekorieren ihre Räume bzw. das Schulhaus.

Eine wichtige Methode, um die Schüler zum selbstständigen Lernen zu befähigen, ist die Wochenplanarbeit, die in Klasse 3 und 4, in Ansätzen bereits in Klasse 1 im Deutsch- und Mathematikunterricht zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Reserven

Unser Ziel ist es, allen Schülern zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, Verantwortung für selbstständiges Lernen zu übernehmen.

Die „1000 Dinge des Alltags“ bieten dafür zahlreiche Möglichkeiten.

So erhält z.B. in jeder Klasse jeder Schüler eine Aufgabe, für die er sich verantwortlich fühlt. Da die Umsetzung noch nicht bei allen Kindern stets zur vollsten Zufriedenheit erfolgt, muss in den Klassen weiter daran gearbeitet werden.

Deshalb ist es auch besonders wichtig, dass in überschaubaren Abständen(z. B. immer freitags oder am Monatsende) gemeinsam im Klassenkollektiv im Rahmen von Reflektionsphasen eingeschätzt wird, was schon gut gelungen ist und wo noch Reserven bestehen.

Für die Unterrichtsarbeit ist es notwendig, die Lernkompetenz eines jeden Schülers noch weiter zu stärken.

Ideen

Um dies zu ermöglichen, haben wir mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 eine „Methodenwoche“ eingeführt, in der unsere Schüler „das Lernen lernen“ sollen.

Dieses Methodentraining soll in den nächsten Schuljahren zur Tradition werden, um allen Kindern ein effektives Auseinandersetzen mit den Lehrplaneinhalten zu ermöglichen.

Durch verstärkte konzeptionelle Planung sowie das Festlegen von Prioritäten bezüglich Kompetenzentwicklung je nach Klassenstufe sollen die Schüler entsprechend ihrer Anlagen und Möglichkeiten zum selbstständigen Lernen befähigt werden.

Dabei ist auf eine stärkere Differenzierung zu achten

Zielsetzung

Laut Ist-Stands-Analyse sehen wir besonderen Handlungsbedarf in den Bereichen

  • Individuelle Förderung und
  • Unterrichtsentwicklung

Für unsere Zielsetzung legen wir nach Berücksichtigung der bildungspolitischen Ziele, der Ergebnisse der externen Evaluation sowie unserer internen Evaluation den Schwerpunkt auf das Leitziel „Durch Lernen zur Leistung“. Dabei ist die individuelle Förderung Schwerpunkt für die Entwicklung von Unterrichts- und Schulqualität. Die Lehr- und Lernprozesse werden durch die besondere Förderung  der Qualitätskriterien  Verstehen und Anwendungsbezug intensiviert.

Spätestens ab dem Schuljahr 2015/16 setzen alle Kolleginnen entsprechend ihrer Stärken und Erfahrungen regelmäßig mindestens 2 Lernmethoden ein, die die individuelle Förderung einzelner Schüler/-gruppen ermöglichen. Dabei wird die einzelne Klassensituation berücksichtigt.

Ab dem Schuljahr 2013/14 bietet die GS „An den Linden“ Ganztagsangebote an. Diese wurden im Mai/Juni 2014 mit einer Schülerumfrage evaluiert.

Qualitätssicherung/Evaluation

  1. Jeder Kollege vermerkt in einer Dokumentenanalyse, welche Methoden er im 2. Hj. 2016 (Februar bis Mai) in D, MA, SU angewendet hat.

Wie oft werden Unterrichtsmaterialien eingesetzt?

Wir haben uns auf folgendes Methodenrepertoire geeinigt:

  1. Selbstfragebogen zu Kompetenzen: Selbstauskunft/Zielscheibe:

Was  habe ich bisher angewendet? Wie kompetent fühle ich mich?

Zielscheibe Wie sicher fühle ich mich im Umgang mit … der Methode…?

Was brauchst du noch? Von wem?

Fremdeinschätzung durch Fachberater

Weitere langfristige Schwerpunkte für eine Zielformulierung:

  • Wie verankern wir unsere Leitziele im Schuljahresablauf? (Projektangebot Herr Kemter)
  • Zusammenarbeit mit weiterführenden Schulen, Abstimmung der Lehrplaninhalte
  • verstärkte Nutzung der digitalen Möglichkeiten für Öffentlichkeitsarbeit und Chronik;
  • GTA
  • Personalentwicklung:
  • Deckung des Fachlehrerbedarfs in den Fächern Musik und Sport