Tag der offe­nen Tür am 08.05.2026

Am 8. Mai 2026 lud unse­re Grund­schu­le „An den Lin­den“ zum dies­jäh­ri­gen Tag der offe­nen Tür ein. Zahl­rei­che Aktio­nen lock­ten sowohl gro­ße als auch klei­ne Besu­cher ins Schul­ge­bäu­de. Vie­ler­lei Pro­jek­te wur­den vor­ge­stellt und in ver­schie­de­nen Klas­sen­räu­men erhiel­ten die Gäs­te Ein­bli­cke in den Unter­richt, konn­ten Unter­richts­ma­te­ria­li­en anschau­en und mit Lehr­kräf­ten und Schü­le­rin­nen und Schü­lern ins Gespräch kommen

Für das leib­li­che Wohl war eben­falls bes­tens gesorgt: Es gab Kuchen, Würst­chen und erfri­schen­de Geträn­ke, sodass sich Besu­che­rin­nen und Besu­cher zwi­schen den Sta­tio­nen stär­ken konn­ten. Dan­ke an die Eltern für ihr Enga­ge­ment. Ins­ge­samt war es ein gelun­ge­ner Tag, der das viel­fäl­ti­ge Schul­le­ben sicht­bar mach­te und viel Freu­de berei­tet hat.

Tag der offe­nen Tür Grund­schu­le Lun­zen­au, im Fach Wer­ken wer­den aus Lego klei­ne mecha­ni­sche Rob­orter gebaut

Fotos: W.Sturm / N.Roßburg

Aus­flug nach Dresden

Wir, die Klas­se 4a und 4b, waren am 15.04.2026 in Dres­den. Dort sind wir ca. ein­ein­halb Stun­den hin­ge­fah­ren. Dann haben wir eine Stadt­füh­rung durch die Dresd­ner Alt­stadt bekom­men. Wir sind an vie­len ver­schie­de­nen Sehens­wür­dig­kei­ten vor­bei­ge­kom­men. Z.B. am Gol­de­nen Rei­ter, am Zwin­ger und am Fürs­ten­zug. Danach woll­ten wir ins Hygie­ne­mu­se­um, aber da haben sie wegen Über­fül­lung kei­nen mehr rein­ge­las­sen. Anschlie­ßend sind wir ins Ver­kehrs­mu­se­um. Alle fan­den es trotz­dem cool. Aber dann ging es auch schon wie­der zurück nach Lun­zen­au.

von Hele­na Lieb­ling und Kla­ra June Kön­ze Klas­se 4b

Cross­lauf – Kreis­fi­na­le in Wechselburg

Am 14. April 2026 bega­ben sich die Schü­ler und Schü­le­rin­nen der Grund­schu­le Lun­zen­au auf den Weg nach Wech­sel­burg zu den Kreis­meis­ter­schaf­ten im Schulcrosslauf.

Bei nass­kal­tem Wet­ter kämpf­ten alle Kin­der bis ins rut­schi­ge Ziel hin­ein und sicher­ten sich am Ende 3 Podest­plät­ze. Dabei erkämpf­ten sich die Kin­der eine Gold­me­dail­le (Emmi Mül­ler) sowie zwei Sil­ber­me­dail­len (Karl Gra­fe, Paul Ulb­richt). Auch die ande­ren gelau­fe­nen Schü­ler und Schü­le­rin­nen zeig­ten star­ke Leis­tun­gen und tru­gen mit vie­len guten Plat­zie­run­gen (5. Platz, 6. Platz, 7. Platz, 9. Platz und 2 10. Plät­ze) zum erfolg­rei­chen Abschnei­den des Teams bei. Am Ende des Wett­kamp­fes erreich­ten die Sport­ler in der Schul­wer­tung einen her­vor­ra­gen­den 4. Platz von 14 Grund­schu­len im Land­kreis Mittelsachsen.

Auf die gezeig­ten Leis­tun­gen kön­nen die Mäd­chen und Jun­gen mäch­tig stolz sein.

Ein gro­ßer Dank geht an alle teil­neh­men­den Schü­ler und Schü­le­rin­nen, wel­che durch ihre gezeig­ten Leis­tun­gen die Grund­schu­le Lun­zen­au ehr­wür­dig ver­tre­ten haben.

Sport­leh­rer Grötzsch

Fröh­li­cher Früh­lings­zau­ber zum Ostermarkt

Mit viel Applaus und strah­len­den Gesich­tern ende­te das klei­ne Pro­gramm anläss­lich des „Oster­brun­nen­schmü­ckens“, das die 3. und 4. Klas­sen der Grund­schu­le „An den Lin­den“ im Rah­men des Musik­un­ter­richts auf die Büh­ne gebracht hat­ten. Unter der Lei­tung von Frau Hai­nich prä­sen­tier­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein abwechs­lungs­rei­ches Reper­toire aus tra­di­tio­nel­len und moder­nen Lie­dern, die das Publi­kum begeisterten.

Ein wei­te­res High­light war der Auf­tritt der GTA „Schau­spiel“. Unter der enga­gier­ten Lei­tung von Frau Hof­mann und Frau Jurich führ­ten die jun­gen Dar­stel­le­rin­nen und Dar­stel­ler das Stück „Hase Hein­rich und das Oster­ha­sen­di­plom“ auf. Mit viel Spiel­freu­de, krea­ti­ven Kos­tü­men und lie­be­voll gestal­te­ten Büh­nen­bil­dern ent­führ­ten sie die Zuschau­er in eine fröh­li­che Ostergeschichte.

Die Ver­an­stal­tung zeig­te ein­mal mehr, wie wert­voll krea­ti­ve Ange­bo­te im Schul­all­tag sind. Sowohl das musi­ka­li­sche Pro­gramm als auch das Thea­ter­stück spie­gel­ten das gro­ße Enga­ge­ment der betei­lig­ten Lehr­kräf­te, Kurs­lei­te­rin­nen und die Begeis­te­rung der Kin­der wider.

Sophie Hai­nich

War­um das Erler­nen von Schreib­schrift für Kin­der wich­tig ist

In einer zuneh­mend digi­ta­len Welt mag es auf den ers­ten Blick alt­mo­disch erschei­nen, dass Kin­der noch Schreib­schrift ler­nen. Tablets, Smart­phones und Com­pu­ter domi­nie­ren den All­tag – auch in Schu­len. Den­noch hat das Erler­nen der Schreib­schrift eine weit grö­ße­re Bedeu­tung, als oft ange­nom­men wird. Es för­dert nicht nur die moto­ri­schen Fähig­kei­ten, son­dern unter­stützt auch die kogni­ti­ve Ent­wick­lung und das Ler­nen insgesamt.

Ein zen­tra­ler Vor­teil der Schreib­schrift liegt in der För­de­rung der Fein­mo­to­rik. Beim Schrei­ben in ver­bun­de­nen Buch­sta­ben müs­sen Kin­der prä­zi­se Bewe­gun­gen aus­füh­ren und ihre Hand-Auge-Koor­di­na­ti­on trai­nie­ren. Die­se Fähig­kei­ten sind grund­le­gend für vie­le all­täg­li­che Tätig­kei­ten und unter­stüt­zen die all­ge­mei­ne kör­per­li­che Entwicklung.

Dar­über hin­aus hat die Schreib­schrift einen posi­ti­ven Ein­fluss auf das Gehirn. Stu­di­en zei­gen, dass das Schrei­ben von Hand ande­re Hirn­area­le akti­viert als das Tip­pen auf einer Tas­ta­tur. Kin­der, die regel­mä­ßig von Hand schrei­ben, kön­nen sich Inhal­te oft bes­ser mer­ken und ver­ste­hen. Der Schreib­pro­zess ver­lang­samt das Den­ken auf eine pro­duk­ti­ve Wei­se: Kin­der set­zen sich inten­si­ver mit dem Inhalt aus­ein­an­der, statt Infor­ma­tio­nen nur ober­fläch­lich zu erfassen.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt ist die indi­vi­du­el­le Aus­drucks­fä­hig­keit. Schreib­schrift ermög­licht es Kin­dern, eine per­sön­li­che Hand­schrift zu ent­wi­ckeln. Die­se ist nicht nur ein Mit­tel zur Kom­mu­ni­ka­ti­on, son­dern auch Aus­druck der eige­nen Per­sön­lich­keit. Das Gefühl, etwas Eige­nes zu schaf­fen, stärkt das Selbst­be­wusst­sein und die Moti­va­ti­on. Vie­le Kin­der schrei­ben schnel­ler und flüs­si­ger, wenn sie Schreib­schrift beherr­schen, da sie den Stift sel­te­ner abset­zen müs­sen. Dies kann ins­be­son­de­re bei län­ge­ren Tex­ten oder Prü­fun­gen von Vor­teil sein.

Nicht zuletzt hat Schreib­schrift auch eine kul­tu­rel­le Bedeu­tung. Sie ver­bin­det Kin­der mit Tra­di­tio­nen und ermög­licht ihnen den Zugang zu his­to­ri­schen Doku­men­ten, Brie­fen oder per­sön­li­chen Noti­zen, die oft in Schreib­schrift ver­fasst sind. So wird ein Stück kul­tu­rel­les Erbe bewahrt und erleb­bar gemacht.

Anne­ka Schulze

Klas­sen­leh­re­rin Klas­se 2

Früh­ling

Schnee­glöck­chen
Schnee­glöck­chen, ei, bist du schon da?
Ist denn der Früh­ling schon so nah?
Wer lock­te dich her­vor ans Licht?
Trau doch dem Son­nen­schei­ne nicht!
Wohl gut er’s eben heu­te meint,
Wer weiß, ob er dir mor­gen scheint?
„Ich war­te nicht, bis alles grün;
Wenn mei­ne Zeit ist, muss ich blühn.”

Hugo von Hofmannsthal

Der Früh­ling hat mit einer Wand vol­ler Früh­blü­her im Klas­sen­zim­mer der Klas­se 1 Ein­zug gehal­ten. Schnee­glöck­chen, Tul­pen, Kro­kus­se, Hya­zin­then und Nar­zis­sen wur­den flei­ßig gestal­tet und muss­ten anschlie­ßend noch aus­ge­schnit­ten wer­den. Auf unse­rer Früh­blü­her­wie­se durf­ten die Blu­men wild durch­ein­an­der ste­hen. Jetzt feh­len nur noch die Schmet­ter­lin­ge. Neben den Früh­blü­hern war­ten vie­le bun­te Rau­pen auf ihren Blät­tern, die sich wei­ter ent­wi­ckeln wol­len. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben die far­ben­fro­hen Tie­re im Kunst­un­ter­richt angefertigt.

Klas­sen­leh­re­rin Klas­se 1