
Allgemein
Fröhlicher Frühlingszauber zum Ostermarkt
Mit viel Applaus und strahlenden Gesichtern endete das kleine Programm anlässlich des „Osterbrunnenschmückens“, das die 3. und 4. Klassen der Grundschule „An den Linden“ im Rahmen des Musikunterrichts auf die Bühne gebracht hatten. Unter der Leitung von Frau Hainich präsentierten die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Repertoire aus traditionellen und modernen Liedern, die das Publikum begeisterten.
Ein weiteres Highlight war der Auftritt der GTA „Schauspiel“. Unter der engagierten Leitung von Frau Hofmann und Frau Jurich führten die jungen Darstellerinnen und Darsteller das Stück „Hase Heinrich und das Osterhasendiplom“ auf. Mit viel Spielfreude, kreativen Kostümen und liebevoll gestalteten Bühnenbildern entführten sie die Zuschauer in eine fröhliche Ostergeschichte.
Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie wertvoll kreative Angebote im Schulalltag sind. Sowohl das musikalische Programm als auch das Theaterstück spiegelten das große Engagement der beteiligten Lehrkräfte, Kursleiterinnen und die Begeisterung der Kinder wider.
Sophie Hainich


Warum das Erlernen von Schreibschrift für Kinder wichtig ist
In einer zunehmend digitalen Welt mag es auf den ersten Blick altmodisch erscheinen, dass Kinder noch Schreibschrift lernen. Tablets, Smartphones und Computer dominieren den Alltag – auch in Schulen. Dennoch hat das Erlernen der Schreibschrift eine weit größere Bedeutung, als oft angenommen wird. Es fördert nicht nur die motorischen Fähigkeiten, sondern unterstützt auch die kognitive Entwicklung und das Lernen insgesamt.
Ein zentraler Vorteil der Schreibschrift liegt in der Förderung der Feinmotorik. Beim Schreiben in verbundenen Buchstaben müssen Kinder präzise Bewegungen ausführen und ihre Hand-Auge-Koordination trainieren. Diese Fähigkeiten sind grundlegend für viele alltägliche Tätigkeiten und unterstützen die allgemeine körperliche Entwicklung.
Darüber hinaus hat die Schreibschrift einen positiven Einfluss auf das Gehirn. Studien zeigen, dass das Schreiben von Hand andere Hirnareale aktiviert als das Tippen auf einer Tastatur. Kinder, die regelmäßig von Hand schreiben, können sich Inhalte oft besser merken und verstehen. Der Schreibprozess verlangsamt das Denken auf eine produktive Weise: Kinder setzen sich intensiver mit dem Inhalt auseinander, statt Informationen nur oberflächlich zu erfassen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die individuelle Ausdrucksfähigkeit. Schreibschrift ermöglicht es Kindern, eine persönliche Handschrift zu entwickeln. Diese ist nicht nur ein Mittel zur Kommunikation, sondern auch Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Das Gefühl, etwas Eigenes zu schaffen, stärkt das Selbstbewusstsein und die Motivation. Viele Kinder schreiben schneller und flüssiger, wenn sie Schreibschrift beherrschen, da sie den Stift seltener absetzen müssen. Dies kann insbesondere bei längeren Texten oder Prüfungen von Vorteil sein.
Nicht zuletzt hat Schreibschrift auch eine kulturelle Bedeutung. Sie verbindet Kinder mit Traditionen und ermöglicht ihnen den Zugang zu historischen Dokumenten, Briefen oder persönlichen Notizen, die oft in Schreibschrift verfasst sind. So wird ein Stück kulturelles Erbe bewahrt und erlebbar gemacht.
Anneka Schulze
Klassenlehrerin Klasse 2








Frühling

Schneeglöckchen
Schneeglöckchen, ei, bist du schon da?
Ist denn der Frühling schon so nah?
Wer lockte dich hervor ans Licht?
Trau doch dem Sonnenscheine nicht!
Wohl gut er’s eben heute meint,
Wer weiß, ob er dir morgen scheint?
„Ich warte nicht, bis alles grün;
Wenn meine Zeit ist, muss ich blühn.”
Hugo von Hofmannsthal
Der Frühling hat mit einer Wand voller Frühblüher im Klassenzimmer der Klasse 1 Einzug gehalten. Schneeglöckchen, Tulpen, Krokusse, Hyazinthen und Narzissen wurden fleißig gestaltet und mussten anschließend noch ausgeschnitten werden. Auf unserer Frühblüherwiese durften die Blumen wild durcheinander stehen. Jetzt fehlen nur noch die Schmetterlinge. Neben den Frühblühern warten viele bunte Raupen auf ihren Blättern, die sich weiter entwickeln wollen. Die Schülerinnen und Schüler haben die farbenfrohen Tiere im Kunstunterricht angefertigt.
Klassenlehrerin Klasse 1
Bronze beim Völkerballfinale

Am 03.03.2026 begaben sich die SchülerInnen der Klassenstufe 3 und 4 der Grundschule „An den Linden“ auf den Weg nach Burgstädt zum Völkerballfinale. Neben unserer Grundschule gehörten ebenfalls die Grundschulen aus Mittweida, Rochlitz, Claußnitz und Mohsdorf zum Starterfeld. Der Sieger wurde dabei im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ und einer Spielzeit von 8 Minuten ermittelt.
Der Start des Finalturniers war von großer Nervosität geprägt und so mussten wir gegen die Grundschule aus Claußnitz eine unnötige Niederlage einstecken. Angetrieben von unserem Ehrgeiz, stabilisierten sich unsere Leistungen im weiteren Turnierlauf und wir schlugen die Grundschulen aus Mittweida und Mohsdorf. Im letzten Spiel gegen die Grundschule Rochlitz hatten wir die Chance mit einem Sieg noch auf Platz 1 zu stürmen oder mit einer Niederlage sogar nur Platz 4 zu erreichen. In einem hart umkämpften Endspiel verloren wir knapp, aber wurden dafür mit einem hervorragenden 3. Platz belohnt.
Ein großer Dank gilt allen SportlerInnen der Klassenstufe 3 und 4 für ihre erbrachten Leistungen und dem damit erfolgreichen Vertreten der Grundschule.
S. Grötzsch
Sportlehrer
Winterferien im DRK-Hort Lunzenau

Nach einem halben Jahr Schule und dem Erhalt der Halbjahresinformationen freuten sich alle Kinder auf die wohlverdienten Winterferien. Die große Hoffnung auf Schnee zum Schlittenfahren erfüllte sich leider nicht. Trotzdem wurde es nicht langweilig, denn wir fuhren nach Chemnitz in die Bibliothek und zum Bowling nach Burgstädt. Es wurde gebastelt, gebacken und wer wollte, konnte sich im Yoga ausprobierten. Ein besonderes Dankeschön gilt Frau Baab für die Anleitung der Kinder. Am Freitag der 1. Woche stand ein „Casino-Tag“ mit vielen verschiedenen Spielen auf dem Programm. Das große Highlight der 2. Woche war der Fasching mit Umzug und Rückgabe des Rathausschlüssels an den Bürgermeister. Ein Winterfeuer mit Knüppelkuchen, Sportspiele und der Besuch des Heimatmuseums in Geithain rundeten unser abwechslungsreiches Ferienprogramm ab. Gut ausgeruht startet am 16. Februar das 2. Schulhalbjahr.
Das Team vom DRK Hort Lunzenau

Spannung bis zum Schluss

Am 22.01.2026 fand in der Turnhalle auf der Altenburger Straße in Lunzenau die Vorrunde im Völkerball statt. Neben unserer Grundschule gingen wie bereits im letzten Schuljahr die Grundschulen aus Langenleuba-Oberhain und Wiederau an den Start. Der Sieger der Vorrunde wurde dabei im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ mit Hin- und Rückrunde und einer Spielzeit von 10 Minuten ermittelt.
Nach einer spannenden Hinrunde, bei der die Grundschulen aus Langenleuba-Oberhain und Lunzenau jeweils ein Spiel gewonnen hatten und sich im direkten Duell die Punkte teilten, versprach die Rückrunde aufregend zu werden. Nachdem beide Grundschulen auch in der Rückrunde gegen die Grundschule Wiederau Siege einfahren konnten, musste das direkte Duell im letzten Spiel des Tages über den Sieger der Vorrunde entscheiden. Mit Teamgeist, Disziplin und einer starken kämpferischen Leistung behielten wir die Oberhand und zogen somit als Sieger in die Finalrunde ein. Der Jubel und die Freude über das Erreichen des Finales kannten keine Grenzen. Auf den weiteren Plätzen folgten die Grundschulen aus Langenleuba-Oberhain und Wiederau.
Die Kinder der Grundschule „An den Linden“ reisen somit zur Finalrunde im Völkerball, welche im März in Burgstädt stattfinden wird.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen SportlerInnen der Klassenstufe 3 und 4 für ihre erbrachten Leistungen und ihren kämpferischen Einsatz sowie dem damit erfolgreichen Vertreten der Grundschule und freue mich schon jetzt auf eine spannende Finalrunde.
Sportlehrer Herr Grötzsch
Die Klassenfahrt
Wir sind am 20. Oktober nach Lauter- Bernsbach gefahren.
Unsere Betreuer waren Frau Hainich, Frau Petersen, Frau Müller, Frau Roßburg und Herr Eichel.
Zum Mittag gab es Fischstäbchen zu essen. Im Anschluss wurden die Zimmer aufgeteilt. Wir haben das Gelände erkundet und hatten Freizeit. Das Wetter war heiter, später war dann Nachtruhe.
Am Dienstag klingelte der Wecker um 7 Uhr. Es gab Frühstück, danach gingen wir zu einer Schnitzeljagd. Heute gab es zum Mittag Nudeln für alle. Nachmittags hatten wir wieder Freizeit.
Am Mittwoch hatten wir praktische Arbeiten gemacht.
Nach einer Suppe zum Mittag, ging es dann zu einer Wanderung durch den Wald. Nach unserer Heimkehr hatten wir wieder Freizeit.
Für den Donnerstag stand auf dem Plan, den Bau von Häherkästen und dessen Befüllung. Weiterhin gab es eine Hausralley durch unsere Unterkunft. Zum Abschluss des Tages gab es eine Party.
Am Freitag war Heimreise, nach der Zimmerabnahme ging es wieder nach Hause nach Lunzenau.
Das war eine sehr schöne Klassenfahrt.
von Marris Uhlemann


Der Klassenfahrtsbericht
Wir waren vom 20.10.2025 – 24.10.2025 im Waldschulheim Conradswiese.
Mitgefahren sind die Klasse 4a, 4b und unsere Begleiter.
Montag
Um 10:30 Uhr sind wir im Waldschulheim angekommen. Kurz darauf gab es Mittagessen, das sehr lecker war. Gleich danach wurden uns die Zimmer zugeteilt. Dann habe ich erfahren, dass Frieda, Helena, Roxy, Levke Milene mit in meinem Zimmer sind. Als nächstes gab es Kuchen und Kekse als Vesper. Bald durften wir den Spielplatz erkunden, was viel Spaß gemacht hat. Dann gab es auch schon das erste Abendbrot hier, was lecker war. Noch ein bisschen Reden und dann ging es geschafft ins Bett.
Dienstag
Nach einer kurzen Nacht gab es um 7:30 Uhr ein leckeres Frühstück. Gleich darauf sind wir gewandert und haben Verstecken gespielt. Die Zeit war so schnell um, dass wir schon wieder zum Mittag rein mussten. Wenigstens gab es leckere Nudeln zum Essen. Hinterher hatten wir einen Sägewettbewerb und Freizeit zum Spielen. Nach einer Weile wurden wir zum Knüppelkuchenessen gerufen. Später war es wie immer: Abendbrot, kurze Gespräche und ab ins Bett.
Mittwoch
Tags darauf, nach dem Frühstück, hatten wir praktische Arbeit wie Laub rechen, Hackschnitzel umlagern und Holz stapeln. Als wir mit der Arbeit endlich fertig waren, gab es eine Teepause am Lagerfeuer. Schließlich gab es zum Mittagessen Suppe. Am Nachmittag gingen wir wandern. Nach kurzer Freizeit war wieder Zeit zum Abendessen. An diesem Abend konnten wir auch mit unseren Eltern telefonieren und danach ging es auch schon wieder ins Bett.
Donnerstag
Auch der Donnerstag beginnt mit einem Frühstück um 7:30 Uhr. Nachdem wir fertig mit dem Frühstück waren, haben wir gegen 9:00 Uhr ein Hausquiz gemacht, Beutel bedruckt, Eichelhäherkästen gebaut und gefüllt. Schließlich war wieder Mittagszeit und es gab Geschnetzeltes vom Hähnchen. Hinterher haben wir bis 15:00 Uhr auf dem Spielplatz gespielt. Zwischenzeitlich gab es Kuchen zum Vesper. Kurz darauf konnten wir wieder bis zum Abendessen spielen. Später gab es eine Party als Überraschung und unsere Bettgehzeit verschob sich auf 22:00 Uhr.
Freitag
Plötzlich war Freitag und unser Abreisetag begann mit dem letzten Frühstück hier für uns. Gleich darauf haben wir unsere Sachen gepackt und die Zimmer geräumt. Kurz danach haben wir noch ein paar Spiele im Klassenzimmer gespielt. Zuletzt haben wir uns noch bei den Jagdhunden Jette und Django verabschiedet. Nun war es soweit und die Heimreise stand an. Unsere erste Klassenfahrt war bis auf ein bisschen Heimweh sehr schön und lehrreich.
Lena Tausch, Klasse 4a







